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Kodierung der maschinellen Beatmung: auch handschriftliche Dokumentation beachten

    • Recht

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    • Kodierung der maschinellen Beatmung: auch handschriftliche Dokumentation beachten

      Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat im überzeugenden Urteil vom 22.11.2017 (– L 5 KR 1284/16 –) klargestellt, dass es für den Vergütungsanspruch nicht allein auf die maschinell dokumentierte Beatmungsdauer ankommen kann. Neben den maschinellen Beatmungsprotokollen ist auch die anderweitige Dokumentationen wie etwa durch händische Eintragungen in der Patientenakte dokumentierte nachgewiesene Beatmung als nicht kodierbar einzustufen, insbesondere weil es gerade auf Intensivstationen durchaus üblich ist, die maschinellen Beatmungsprotokolle durch händische Eintragungen oder eine zusätzliche Dokumentation zu ergänzen.

      Quelle: medizinrecht.ra-glw.de