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S 34 KR 576/16: Zur Auslegung von Strukturmerkmalen des OPS 8-98f Aufwendige intensivmedizinische Komplexbehandlung

    • Recht

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    • Rechtsprechung der niedersächsischen Justiz: Urteil vom 14.02.2018, S 34 KR 576/16

      Einigen sich Krankenhaus und Krankenkasse in einer Entgeltvereinbarung darauf, die Abrechenbarkeit eines Prozedurkodes von einer positiven Strukturprüfung durch den MDK abhängig zu machen, so sind nur die medizinisch-tatsächlichen Feststellungen für die Beteiligten und das Gericht bindend. Die Auslegung der Prozedurkodes ist nicht Sache des MDK, sondern der Gerichte.
      Eine 24-stündige Anwesenheit der Behandlungsleitung im Sinne des OPS 8-98f (2015) ist nicht erforderlich.

      Quelle: rechtsprechung.niedersachsen.de
    • S 34 KR 576/16: Zur Auslegung von Strukturmerkmalen des OPS 8-98f Aufwendige intensivmedizinische Komplexbehandlung

      S 34 KR 576/16 - Das Sozialgericht Osnabrück hat sich in einem Urteil vom 14.02.2018 mit der weiterhin rechtlich umstrittenen Prüfung von Strukturmerkmalen durch den MDK befasst. Kläger war ein Krankenhaus welches bei einem Patienten im Jahr 2015 u.a. eine „Aufwendige intensivmedizinische Komplexbehandlung“ nach dem OPS 8-98f durchführte und abrechnete. Gleichzeitig bestand eine Entgeltvereinbarung mit den Kostenträgern, nach der die Vergütung dieses Komplexkodes zunächst ausgesetzt war und die Nachvergütung vom Ergebnis eines Strukturgutachtens des MDK abhängig gemacht wurde...

      Quelle: krankenhausrecht-aktuell.de