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Verzicht auf konkrete Benennung des unstreitigen Leistungsanspruches nach § 10 Satz 2 PrüfvV - Vorgehen der DAK

    • MDK

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    • Verzicht auf konkrete Benennung des unstreitigen Leistungsanspruches nach § 10 Satz 2 PrüfvV - Vorgehen der DAK

      Aus dem Mitgliedsbereich der Deutschen Krankenhausgesellschaft wurde aktuell verstärkt auf ein Vorgehen der DAK aufmerksam gemacht. Diese wendet sich an Krankenhäuser und schlägt vor, dass in den Fällen, in denen der Krankenkasse auf Grund einer MDK-Prüfung ein Erstattungsanspruch zustehe und dieser im Wege der Aufrechnung durchgesetzt werden solle, das Krankenhaus auf die konkrete Benennung des unstreitigen Leistungsanspruches, mit dem die Krankenkasse aufrechnen möchte, verzichten solle. Ein entsprechendes Anschreiben nebst Muster der DAK ist als Anlage beigefügt. Der Verzicht auf diese gemäß § 10 Satz 2 PrüfvV vorgesehen Benennung des konkreten Leistungsanspruches diene - so die DAK - der unbürokratischen Gestaltung des Aufrechnungsverfahrens und sei der Wunsch vieler Krankenhäuser.

      Dieser von der DAK vorgeschlagene Verzicht der Krankenhäuser auf eine konkrete Benennung des unstreitigen Leistungsanspruches nach § 10 Satz 2 PrüfvV, mit dem die Krankenkasse aufrechnen möchte, sollte aus Sicht der DKG nicht erklärt werden, da das Krankenhaus anderenfalls auf einen Anspruch, den ihm die PrüfvV zugesteht, ohne nachvollziehbaren Grund verzichtet. [...]

      Anlagen:
      Quelle: dkgev.de