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S 14 KR 424/17: HCNF-Therapie bei Säuglingen stellt keine maschinelle Beatmung im Sinne der DKR (2017) 1001l dar und somit sind keine Beatmungsstunden zu zählen

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    • S 14 KR 424/17: HCNF-Therapie bei Säuglingen stellt keine maschinelle Beatmung im Sinne der DKR (2017) 1001l dar und somit sind keine Beatmungsstunden zu zählen

      Streitig ist die Aufrechnung mit einer unstreitigen Vergütungsforderung des klagenden Krankenhauses durch die beklagte Krankenkasse i.H.v. 13.057,74 EUR. Im Kern geht es um die Frage, ob die Beatmung eines Neugeborenen mit der High-Flow-nasal-cannula (HFNC) Methode eine maschinelle Beatmung im Sinne der Ziffer 1001l der Deutschen Kodierrichtlinie darstellt.

      [...] Es ist allein die Dauer der Atemunterstützung mittels CPAP (ohne freie Intervalle der Spontanatmung) kodierfähig, während die Stunden der HCNF-Therapie abschließend mit dem OPS-Code 8-711.4 zu erfassen ist. Die HCNF-Therapie stellt weder eine maschinelle Beatmung im Sinne der Definition der Ziffer 1001l DKR 2017 dar, noch ist sie ausnahmsweise als Atemunterstützung mit kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (CPAP) bei Neugeborenen und Säuglingen bei der Ermittlung der Beatmungsdauer zu berücksichtigen. Auch ist sie nicht als Methode der Entwöhnung zur Beatmungsdauer zu zählen.

      Quelle: sozialgerichtsbarkeit.de