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Urteil: Krankenhaus muss Kosten für Gebärdensprachdolmetscher zahlen

    • Recht

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    • Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK) hat mit Schreiben vom 07.09.2012 gegenüber dem Amtsgericht Hamburg Altona in einem Parallelverfahren (318c C 137/12) mitgeteilt, dass über die die Fragestellung, ob die Leistungen des Gebärdensprachdolmetschers allgemeine Krankenhausleistungen gemäß § 2 Abs. 2 KHEntgG seien, in den zuständigen Gremien der Vertragsparteien nach §17 b Abs. 2 Satz 1 Krankenhausgesetz (KHG) zuletzt im Sommer 2011 ohne Konsens beraten worden sei. Im Rahmen der DRG-Kostenkalkulation seien die Kosten für die Inanspruchnahme von Gebärdensprachdolmetscher bei stationärer Leistungserbringung aber in dem Umfang berücksichtigt worden, indem diese Kosten in den an der Kostenkalkulation teilnehmenden Krankenhäusern tatsächlich angefallen seien ...

      Quelle: sozialgerichtsbarkeit.de
    • Urteil: Krankenhaus muss Kosten für Gebärdensprachdolmetscher zahlen

      Das Sozialgericht Hamburg war der Meinung, das Krankenhaus sei grundsätzlich für eine reibungslose Kommunikation zwischen den behandelnden Ärzten und dem Patienten zuständig. Dazu gehöre auch der Einsatz einer Gebärdensprachdolmetscherin ... Die Kosten für den Dolmetscher seien auch generell in den Behandlungspauschalen (sogenannte DRG-Pauschale) für die Krankenhäuser enthalten. Darin sei generell auch der Kommunikationsbedarf enthalten ...
      SG Hamburg, 24.03.2017 - S 48 KR 1082/14 ZVW

      Quelle: anwaltauskunft.de