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Kodierung Synkope/Kollaps vs. Volumenmangel

    • ICD

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    • Kodierung Synkope/Kollaps vs. Volumenmangel

      Schlüsselwörter, Volumenmangel, Exsikkose, Kollaps, Synkope

      Fallbeschreibung

      Patientin kommt wegen Kollaps [...] im Sitzen im Heim kollabiert. Die Patientin war von den Mitarbeitern im Pflegeheim in Schocklagerung gebracht worden, worunter sie rasch aufklarte. Der Blutdruck lag danach im Heim bei berichteten 150 mmHg systolisch, bei Aufnahme in ZNA unter 100 mmHg. Eine Eigenanamnese ist bei dementiellem klinischen Bild und Verhalten nicht möglich.

      Untersuchungsbefund
      Pat. in reduziertem AZ und ausreichendem EZ, Haut trocken, blass, stehende Hautfalten, Zunge trocken, [...], keine Ödeme, keine Zyanose, kein Ikterus, Herz auskultatorissch rein, unregelmäßig, Lunge mit bds vesikulärem AG im Liegen, Abdomen weich, DS im Unterbauch über der Harnblase, Bewegungsapparat: Gelenke passiv frei, Pupillen isocor, LR bds. erhalten.
      Vitalparameter: Atemfrequenz: 14 /min, Sauerstoffsättigung: 91 %, Blutdruck links: 86/53mmHg, Herzfrequenz: 52 /min, Körpertemperatur: 35.7 °C

      Fragestellung

      Was ist Hauptdiagnose?

      Kodierempfehlung

      Bei adäquater Befunddokumentation sowie Therapieverlauf im Arztbrief oder Visitendokumentation wird demnach oft beschrieben, dass Patienten nach Volumensubstitution rasch aufklaren. Körperliche sowie auch neurologische Symptome bessern sich nach Flüssigkeitszufuhr. In diesen Fällen ist die Synkope/Kollaps nicht zu wählen, sondern die Hauptdiagnose E86 Volumenmangel. Differentialdiagnostisch wird ggf. CT-Schädel und weitere neurologische sowie auch kardiologische Untersuchungen durchgeführt. Die können selbstverständlich als OPS kodiert werden.

    Artikelübersicht

    1. Fallbeschreibung
    2. Fragestellung
    3. Kodierempfehlung