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Aufnahme zur Remobilisierung nach auswärtiger Femurschaft-Osteosynthese, Hauptdiagnose?

    • ICD

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    • Kodierempfehlung

      Die R26.8 ist ein Symptom, das lt. DKR 002f, "Symptom als HD" nur als zu kodieren ist, wenn die zugrundeliegende Krankheit bekannt, aber nicht "behandelt" wird. (Vermutlich gab es in diesem Fall sogar noch mehr "Symptome".)

      Der Begriff "Behandlung" wird in den DKR allerdings nicht definiert. Daher kann als Definition nur die DKR 003i "Nebendiagnosen" angewandt werden, der die Art des möglichen Ressourcenverbrauchs beschreibt, der das Krankenhauses zu einer Kodierung berechtigt.
      Sollte im vorliegenden Fall ein solcher Ressourcenverbrauch dokumentiert worden sein, z.B. Röntgenaufnahmen des OP-Gebietes, Abstriche, Physiotherapie zur Linderung der Operationsfolgen (M96.9) oder ähnliches, ist dieser Aufwand der Fraktur zuzuordnen, und diese daher HD.

      Gruß

      Ralf Römer - Die DRG
    • Aufnahme zur Remobilisierung nach auswärtiger Femurschaft-Osteosynthese, Hauptdiagnose?

      Zustand nach Sturz mit auswärtigwer offener Reposition mit Nagelosteosytnhese und Cerclage bei Fraktur des Femurschaft. Dann heimatnahe Verlegung zur Remobilisierung und Klärung der Weiterversorgung.

      Ist weiterhin die Fraktur des Femurschaftes S72.3 als Hauptdiagnose anzugeben oder ein Code aus R26.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Störungen des Ganges und der Mobilität?

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