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Kodierung Gastrointestinale Blutungen im DRG-System

    • DRG

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    • Blutungsquelle im ICD-Code enthalten

      Ösophagus
      • I85.0 Ösophagusvarizen mit Blutung
      • I98.3 Ösophagus- und Magenvarizen bei anderenorts klassifizierten Krankheiten, mit Angabe einer Blutung
      • K22.88 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Ösophagus [Ösophagusblutung o.n.A.
      Magen, Dünndarm, Dickdarm
      • K29.0 Akute hämorrhagische Gastritis
      • K25.0 Ulcus ventriculi: Akut, mit Blutung
      • K25.2 Ulcus ventriculi: Akut, mit Blutung und Perforation
      • K25.4 Ulcus ventriculi: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung
      • K25.6 Ulcus ventriculi: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung und Perforation
      • K26.0 Ulcus duodeni: Akut, mit Blutung
      • K26.2 Ulcus duodeni: Akut, mit Blutung und Perforation
      • K26.4 Ulcus duodeni: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung
      • K26.6 Ulcus duodeni: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung und Perforation
      • K27.0 Ulcus pepticum, Lokalisation nicht näher bezeichnet: Akut, mit Blutung
      • K27.2 Ulcus pepticum, Lokalisation nicht näher bezeichnet: Akut, mit Blutung und Perforation
      • K27.4 Ulcus pepticum, Lokalisation nicht näher bezeichnet: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung
      • K27.6 Ulcus pepticum, Lokalisation nicht näher bezeichnet: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung und Perforation
      • K28.0 Ulcus pepticum jejuni: Akut, mit Blutung
      • K28.2 Ulcus pepticum jejuni: Akut, mit Blutung und Perforation
      • K28.4 Ulcus pepticum jejuni: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung
      • K28.6 Ulcus pepticum jejuni: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Blutung und Perforation
      • K31.82 Angiodysplasie des Magens und des Duodenums mit Blutung
      • K55.22 Angiodysplasie des Kolons: Mit Blutung
      • K55.82 Angiodysplasie des Dünndarmes mit Blutung
      • K57.01 Divertikulose des Dünndarmes mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.11 Divertikulose des Dünndarmes ohne Perforation und Abszess, mit Blutung
      • K57.03 Divertikulitis des Dünndarmes mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.13 Divertikulitis des Dünndarmes ohne Perforation und Abszess, mit Blutung
      • K57.21 Divertikulose des Dickdarmes mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.31 Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung
      • K57.23 Divertikulitis des Dickdarmes mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.33 Divertikulitis des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung
      • K57.41 Divertikulose sowohl des Dünndarmes als auch des Dickdarmes mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.51 Divertikulose sowohl des Dünndarmes als auch des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung
      • K57.43 Divertikulitis sowohl des Dünndarmes als auch des Dickdarmes mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.53 Divertikulitis sowohl des Dünndarmes als auch des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung
      • K57.81 Divertikulose des Darmes, Teil nicht näher bezeichnet, mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.91 Divertikulose des Darmes, Teil nicht näher bezeichnet, ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung
      • K57.83 Divertikulitis des Darmes, Teil nicht näher bezeichnet, mit Perforation, Abszess und Blutung
      • K57.93 Divertikulitis des Darmes, Teil nicht näher bezeichnet, ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung
      • K92.2 Gastrointestinale Blutung, nicht näher bezeichnet
      • K92.1 Meläna
      • K62.5 Hämorrhagie des Anus und des Rektums
      Zusätzlich muss die Gastrointestinale Blutung bei allen anderen potentiellen Blutungsquellen kodiert werden. z.b Ösophagus-Ulkus, Magen-Karzinom, Darm-Karzinome, Ulkus im Rektum, Morbus Chron, Colitis Ulcerosa.
    • Kodierung Gastrointestinale Blutungen im DRG-System

      Die gastrointestinale Blutung (GI-Blutung, GIB) ist ein akuter oder chronischer Blutverlust in das Lumen des Verdauungstraktes. Als obere gastrointestinale Blutung bezeichnet man eine Blutung, die ihren Ursprung im Verdauungstrakt oberhalb des distalen Duodenums hat (Treitz. B.nd), untere gastrointestinale Blutungen entstehen unterhalb.

      Schlüsselwörter: Kodierrichtlinien, Gastrointestinale Blutung, Kodierempfehlung, DRG 2018, 1105d,

      KDR: 1105d Gastrointestinale Blutung

      Wenn ein Patient zur Abklärung einer oberen gastrointestinalen (GI) Blutung aufgenommen wird und bei der Endoskopie ein Ulkus, Erosionen oder Varizen gefunden werden, wird die gefundene Erkrankung „mit einer Blutung” kodiert; ein akutes Ulcus ventriculi mit Blutung ist zum Beispiel mit
      • K25.0 Akutes Ulcus ventriculi mit Blutung
      zu kodieren.

      Im Falle einer Refluxösophagitis mit Blutung ist
      • K21.0 Gastroösophageale Refluxkrankheit mit Ösophagitis und
      • K22.88 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Ösophagus [Ösophagusblutung o.n.A.]
      zu kodieren.

      Man kann davon ausgehen, dass die Blutung der Läsion, die im Endoskopiebericht angegeben wird, zugeordnet werden kann, auch wenn die Blutung weder während der Untersuchung noch während des Krankenhausaufenthaltes auftritt.

      Nicht alle Kategorien, die zur Verschlüsselung von gastrointestinalen Läsionen zur Verfügung stehen, stellen einen Kode mit der Modifikation „mit einer Blutung” zur Verfügung. In solchen Fällen wird für die Blutung ein zusätzlicher Kode aus
      • K92.– Sonstige Krankheiten des Verdauungssystems
      angegeben.

      Wenn bei einer „peranalen Blutung“ die aktuelle Blutungsquelle nicht bestimmt werden kann oder keine entsprechende Untersuchung durchgeführt wurde, ist
      • K92.2 Gastrointestinale Blutung, nicht näher bezeichnet
      zu kodieren. Der Kode
      • K62.5 Hämorrhagie des Anus und des Rektums
      ist in diesem Fall nicht zuzuweisen.

      Wird ein Patient hingegen wegen Meläna (Teerstuhl) oder okkultem Blut im Stuhl untersucht, ist nicht ohne weiteres davon auszugehen, dass eine endoskopisch gefundene Läsion auch die Ursache der Meläna oder des okkulten Blutes im Stuhl ist. Wenn keine kausale Verbindung zwischen Symptom und dem Ergebnis der Untersuchung besteht, ist zunächst das Symptom und danach das Untersuchungsergebnis anzugeben.

      Patienten mit der Anamnese einer vor kurzem stattgefundenen gastrointestinalen Blutung werden manchmal zur Endoskopie aufgenommen, um die Blutungsquelle festzustellen, zeigen aber während der Untersuchung keine Blutung. Wird aufgrund der Vorgeschichte oder anderer Anhaltspunkte eine klinische Diagnose gestellt, schließt die Tatsache, dass während des Krankenhausaufenthaltes keine Blutung auftritt, nicht von vornherein die Eingabe eines Kodes mit der Modifikation „mit einer Blutung” aus, auch nicht die Zuweisung eines Kodes der Kategorie K92.– (Sonstige Krankheiten des Verdauungssystems) in den Fällen, in denen der Grund für die vorher stattgefundene Blutung nicht bestimmt werden konnte.

      Quellen & Literatur

      1. © 2001-2017Copyright für die Deutschen Kodierrichtlinien: Institut für das Entgeltsystemim Krankenhaus (InEK GmbH)

    Artikelübersicht

    1. Blutungsquelle im ICD-Code enthalten
    2. KDR: 1105d Gastrointestinale Blutung
    3. Quellen & Literatur