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Kodierung Reposition und Osteosynthese mit Spongiosaschrauben bei medialer Schenkelhalsfraktur

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    • Kodierung Reposition und Osteosynthese mit Spongiosaschrauben bei medialer Schenkelhalsfraktur

      Schlüsselwörter: Schenkelhalsfraktur, Osteosynthese, Spongiosaschrauben, Kodierung Unfallchirurgie, 5-790

      Fallbeschreibung

      Bei eingestauchter medialer Schenkelhalsfraktur links erfolgt die geschlossene Reposition und Osteosynthese mit drei parallel verlaufenden Spongiosaschrauben (Titan ohne Unterlegscheibe).

      OP-Bericht

      Durch Zug leichte Nachreposition und Valgisierung der Fraktur. Es bestehen gute Achsen- und Stellungsverhältnisse. Nach sterilem Abdecken wird transkutan ein K-Draht in den Schenkelhals eingebracht, a.p. cranial, axial mittig. Dann erfolgt eine ca. 3 cm lange Inzision im Bereich der Eintrittsstelle des K-Drahtes. Anschließend werden jeweils ventral und dorsal unterhalb dieses ersten Drahtes zwei weitere parallele Drähte eingebracht. Nach Ausmessen der Schraubenlänge über dem
      K-Draht erfolgt das Aufbohren und das Einbringen von drei Schrauben (16 mm Teilgewinde). Die Gewinde kommen eindeutig jenseits der Fraktur zum Liegen. Entfernen der K-Drähte. Abschließende Bildwandlerkontrolle und Dokumentation der korrekten Stellungsverhältnisse und korrekten Materiallage.

      Kodierempfehlung

      Hauptdiagnose:
      • S72.03 Schenkelhalsfraktur: Subkapital
      Nebendiagnosen:
      • S71.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des Oberschenkels
      OPS-Prozeduren:
      • 5-790.0e Geschlossene Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese durch Schraube, Schenkelhals

    Artikelübersicht

    1. Fallbeschreibung
    2. OP-Bericht
    3. Kodierempfehlung